Praxis für Physiotherapie und Ergotherapie

Schulterschmerz gleich Schulterproblem? Das Schultergelenk ist eines der empfindlichsten Gelenke im Körper.

So gut wie kein Gelenk ist so auf das perfektionierte Zusammenspiel mehrere Strukturen angewiesen wie die Schulter, die funktional betrachtet genommen aus fünf Gelenken besteht. Oft zeigen sich die Schmerzen in der Schulter sehr diffus. Schmerzen beim Bewegen, dem seitlichen Abspreizen des Armes, dem Heben des gestreckten Armes nach vorne. Druckschmerz um die Schulter herum, wach werden um drei oder vier Uhr, können ein Zeichen für eine akute Entzündung sein. Bei der Anamnese zeigt sich oft ein Muster, welches sich auf die aktuellen Probleme zurückführen lässt. Doch damit ist die Sache nicht gefunden. Mag sein, das die lange Bizepssehne überstrapaziert wurde, die Supraspinatussehne gereizt oder der Schleimbeutel unter dem Schulterdach der Grund für die Schmerzen sind. Oft wird bei der Therapie der Fokus darauf gelegt. Doch die Problematik kann viel weitläufiger sein. Es wird gern übersehen, dass der Grund für die Probleme die Lendenwirbelsäule sein kann. Zumindest kann diese die Ursache für das aktuelle Problem sein. Wenn trotz langer Therapie die Probleme nicht besser werden, sollte hier der Grund gesucht werden. Doch wie steht die Lendenwirbelsäule im Zusammenhang mit der Schulter? Betrachten wir dies erstmal funktional. Um den Arm bis zum Bewegungsende von vorne unten nach oben heben zu können, um evtl. etwas aus dem obersten Regal zu greifen, muss sich die Lendenwirbelsäule vollends strecken und rotieren können. Ist dies nicht möglich, wird die Biomechanik gestört und die Schulter, bzw. der Schultergürtel muss dieses Defizit ausgleichen. Wie dies geschieht, betrachten wir nun strukturell. Die Fascia thorakolumbalis ist eine große Sehnenplatte, die für die Kraftübertragung vom oberen Rücken zum Gesäß und in der anderen Richtung zuständig ist. Weiterhin ist sie für die Stabilität im LWS Bereich zuständig. Diese ist somit direkt mit dem Gluteus Maximus und dem Latissimus dorsi verbunden, sowie den Bauchmuskeln, seitl. und gerade (nicht alle werden hier von mir benannt). Der Latissimus dorsi setzt direkt am Schulterkopf an. Dies zeigt, wenn sich die LWS nicht im vollen Bewegungsausmaß bewegen kann, überträgt sich diese Einschränkung auf die Schulter. Bei längeranhaltendem Zustand und immer wieder auftretenden Reizungen, kann sich somit die Problematik in der Schulter festigen und zu einem Reizzustand werden, welcher trotz Therapie der Schulter, fast keine Linderung mit sich bringt. Dies zeigt wieder einmal die Zusammenhänge und funktionelle Rolle im Körper als Gesamtes.

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- Verfasser Alexander Quehenberger -

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